Neue tragfähige Lösungen in unseren ländlichen Gemeinden werden erst möglich, wenn das traditionelle Rollenverständnis zwischen BürgerInnen, Wirtschaft und Verwaltung verlassen wird. Das bedeutet, die Motoren- und Verantwortungsrolle für Projekte und Ideen darf von der Ebene der Gemeindeführung in eine Kooperationsform auf Augenhöhe zwischen BürgerInnen, Wirtschaft und Gemeindeführung wechseln.
Wie dies in der Praxis aussieht, erarbeiteten Michael Hohenwarter und Martin Netzer – mit der Unterstützung von Johannes Brandl von der SPES GmbH – im Kontext der „Kooperativen Multifunktionshäuser“.
Nach einem Grundlagenprojekt ist nun ein Leitfaden entstanden, wie diese „kommunalen Häuser der Lebendigkeit“ entstehen und betrieben werden können. Dieser Leitfaden steht auf der Regionen-Dialog-Plattform (https://www.meine-regionen.at/) im Modul „Kooperative Multifunktionshäuser“ zum Download zur Verfügung.